Neuigkeiten
28.05.2026:
Warum sehen unsere Wiesen so wild aus?
Als Pflegeeinrichtung kennen wir uns mit Pflege naturgemäß gut aus. Nun könnte man fragen, warum wir gute Pflege nicht auch auf unserem Außengelände präsentieren und dafür sorgen, dass die Wiesen wieder zu Rasen werden. Die Antwort darauf ist unsere Liebe zur Natur. Bis Mai sollten Wiesen nicht gemäht werden.

„No Mow May“ – die Idee für den mähfreien Mai stammt aus Großbritannien und wird inzwischen auch bei uns von Umwelt- und Naturschützern propagiert. Der Hauptgrund dafür, speziell im Mai den Rasenmäher stehen zu lassen: gerade jetzt sind sehr viele Insekten unterwegs, die Pollen und Nektar für ihren Nachwuchs brauchen.
Aber was ist mit denen, die „grünen Beton“ als schöner empfinden – also große, kurzgeschorene Rasenflächen, die „ordentlich“ aussehen? „Über Ästhetik lässt sich kaum streiten“, sagt Bernd Meier-Lammering vom BUND in Ostwestfalen-Lippe dem WDR, „aber viele Menschen empfinden Gärten, in denen viel blüht und wo Bienen und Hummeln fliegen, als viel schöner“.
Wir auch! Und wir empfehlen, die langen Grashalme bei einer leichten Briese zu beobachten. Es erinnert mit ein bisschen Fantasie an Dünengräser.
Unsere Quelle: https://www1.wdr.de/nrw/ostwestfalen-lippe/garten-umweltschutz-rasenmaehen-mai-nicht-maehen-im100.html
20.05.2026:
Beachten Sie, dass unser Café an folgenden Tagen geschlossen bleibt:
- Montag, 15.06.2026
- Dienstag, 16.06.2026
- Montag, 22.06.2026
- Dienstag, 23.06.2026
Seniorenheim Neandertal erarbeitet ein umfassendes Klimaanpassungskonzept:
Um unser Haus gezielt auf zukünftige klimatische Veränderungen vorzubereiten startete bereits im Herbst 2024 das Projekt zur Erstellung eines umfassenden Konzeptes im Rahmen des Förderprogramms „Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen“ der Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG).

Im Mittelpunkt der Konzepterstellung stand zunächst eine Klimarisiko- und Vulnerabilitätsanalyse. Sie umfasste unser 1980 errichtete Haus mit seinen sieben Ebenen und 182 Bewohnerinnen und Bewohnern, die Kapelle sowie weitere Nebenräume. Zusätzlich wurde das gesamte Flurstück des Campus bewertet. Untersuchungen zur Bausubstanz sowie zu potenziellen Gefährdungen durch Hitze, Starkregen, Stürme, Wald- und Flächenbrände bildeten die Grundlage der Risikoabschätzung. Dabei wurde für jede mögliche Gefahr die Eintrittswahrscheinlichkeit und mögliche Auswirkung analysiert.
Auf Basis dieser Analyse wurden konkrete Maßnahmen zur Klimaanpassung entwickelt und hinsichtlich ihrer Dringlichkeit, Wirksamkeit, technischen Machbarkeit, zeitlichen Umsetzung und Finanzierbarkeit bewertet. Darüber hinaus wurden Maßnahmen zum Schutz des Außengeländes vor Hochwasserereignissen ausgearbeitet.
Ein weiterer Schwerpunkt der Studie lag in der energetischen Bestandsaufnahme. Hieraus wurden Empfehlungen zur Nach- und Umrüstung energieeffizienter Systeme abgeleitet, um den Energieverbrauch der Einrichtung langfristig zu senken.
Mit dem vorliegenden Konzept besteht nun eine solide Grundlage, um unser Gebäude systematisch auf klimatische Extremsituationen anzupassen und damit die Lebensqualität unserer Bewohnerinnen und Bewohner gegenüber den Folgen des Klimawandels in der Zukunft zu sichern, sowie einen aktiven Beitrag zum nachhaltigen Klimaschutz zu leisten.
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